Kongo SonntagKongo15 1

Von einer gewiss nicht alltäglichen Erkundungsreise zeigten die beiden jungen Leute Sarah Scheier und Marius von dem Berge nach den Gottesdiensten des 1. Fastensonntags Reisefotos. Etwa eine halbe Stunde waren mit den passenden Erläuterungen Fotos von Land und Leuten, Freud und Leid des Kongo zu sehen. Beide waren im vorigen Jahr mit einer Reisegruppe des Jugend-Klosters, darunter auch Hildegard Kückelmann und P. Klemens Nodewald, im Kongo unterwegs gewesen.

Zunächst ließen Fotos in einem Kartenvergleich des Kongo mit Europa die unglaubliche Größe der Demokratischen Republik Kongo erahnen. Das Missionsgebiet der Redemptoristen umfasst den Bas Kongo (Unteren Kongo), in etwa das Gebiet von der Hauptstadt Kinshasa bis hin zur Hafenstadt Matadi an der Mündung des Kongo. Und ein Einkommensvergleich zwischen Deutschland und Kongo machte deutlich, dass das Land, trotz seiner Reichtümer, zu den drei ärmsten Ländern der Welt zählt.

Fotos von den Projekten zeigen denn auch, dass es um das Lebensnotwendigste geht. Hilfe zur Selbsthilfe wird wohl am nachhaltigsten wirken können. Man sieht z.B. Junge Frauen, die eine Lehre in Nähen machen und auch Lesen und Schreiben lernen. Nach der Lehre bekommen sie eine Nähmaschine, um einen kleine Betrieb aufmachen zu können. Mit dem Verdienst können sie hoffentlich ihre Familie ernähren, für ihre Kinder das Schulgeld bezahlen und vielleicht auch noch einem Straßenkind ein Zuhause zu geben. Oder eine andere Pfarrei sorgt für eine Autowerkstatt, in der Straßenjugendliche als Automechaniker ausgebildet werden.

Kongo15 2Wunderbare Landschaften sind zu sehen. Angesichts des Zustands der völlig überfüllten Kongofähre kann einen allerdings bei dem Gedanken, damit den hier 4 Kilometer breiten Strom überqueren zu sollen, auch wohl ein mulmiges Gefühl beschleichen.
Liebenswürdige Menschen, die gern und viel lachen, und sich trotz ihres schweren Lebens nicht unterkriegen lassen.

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